
Glossar · Lohnverrechnung
Lohnnebenkosten in Österreich
Lohnnebenkosten sind alle Abgaben, die Arbeitgeber zusätzlich zum Bruttogehalt zahlen – in Österreich 2026 rund 29–30 % der Bruttolohnsumme. Ein Gehalt von 3.000 € brutto kostet dich als Arbeitgeber also etwa 3.900 € pro Monat.
Mit uns kannst du rechnen
Die Bestandteile 2026 im Überblick
SV-Dienstgeberanteil: ~21 % (Kranken-, Pensions-, Unfall-, Arbeitslosenversicherung u. a.) – bis zur Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 €/Monat
Dienstgeberbeitrag (DB): 3,7 % zum Familienlastenausgleichsfonds
DZ (Zuschlag zum DB): je Bundesland ~0,3–0,4 %
Kommunalsteuer: 3 % der Bruttolohnsumme an die Standortgemeinde: Details
Betriebliche Vorsorge (BV): 1,53 % („Abfertigung Neu") ab dem zweiten Monat
Dazu kommen die verdeckten Nebenkosten: Sonderzahlungen (13./14. Gehalt), bezahlte Nichtleistungszeiten (Urlaub, Krankenstand, Feiertage) und der Verwaltungsaufwand der Abrechnung. Was ein:e Mitarbeiter:in dich komplett kostet, rechnen wir dir im kostenlosen Erstgespräch vor – die laufende Abrechnung übernimmt unsere Lohnverrechnung. Aktualisiert am 06.07.2026. Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die aktuellen Werte von ÖGK, BMF und WKO. iKontista Bilanzbuchhaltungs GmbH & Co KG, 1160 Wien.
FAQ Lohnnebenkosten
Rund 3.900 €/Monat an reinen Lohnkosten (Brutto + ~30 % Nebenkosten) – auf das Jahr gerechnet inklusive 13./14. Gehalt etwa 54.600 €. Dazu kommen Arbeitsplatz, Ausstattung und Einschulung.
Ja, deutlich: nur 1,1 % Unfallversicherung – außer die Summe aller geringfügigen Entgelte übersteigt 826,65 €/Monat, dann kommen 19,4 % Dienstgeberabgabe dazu.
An den gesetzlichen Sätzen führt kein Weg vorbei – aber an Fehlern schon: falsche Einstufungen, unnötige Überzahlungen und Beitragszuschläge durch verspätete Meldungen sind vermeidbare Kosten. Genau dafür gibt es professionelle Lohnverrechnung.
